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Poresta® BF 95

Mehrfamilienhaus Köln

Hervorragender Schallschutz

Mit industriell vorgefertigten, bodenebenen Duschplatzlösungen kann ein sehr guter Schallschutz erreicht werden. In einem neugebauten Mehrfamilienhaus mit Sozialwohnungen in Köln wurden kürzlich die im Labor ermittelten Schallpegel mit den vor Ort auf der Baustelle gemessenen verglichen. Die Messungen vor Ort dokumentierten dabei überzeugend niedrige Schallpegel.

Normative Anforderungen

Aus der DIN 4109 ergeben sich für die Mindestanforderungen und den erhöhten Schallschutz maximal zulässige Schalldruckpegel für den diagonal unter dem Bad liegenden schutzbedürftigen Raum UG hinten. Die Mindestanforderungen liegen bei max. 30 dB(A), die erhöhten Anforderungen schreiben eine Obergrenze des maximal zulässigen Schalldruckpegels in Höhe von 25 dB(A) vor. 

»Neben den hervorragenden Schallschutzwerten hat uns vor allem die problemlose Integration in den Bauablauf überzeugt.« Tim Paesler Bauleiter bei der Bauwens Unternehmensgruppe

Hohe Anforderungen in der Praxis

Auch bei einem Ende 2011 neu errichteten Mehrfamilienhaus in Köln waren die Anforderungen an den Schallschutz hoch. Hier wurde seitens des Bauträgers – der Bauwens Unternehmensgruppe aus Köln – ein Schallschutz eingeplant, der die erhöhten Anforderungen der DIN 4109, Bbl. 2 sicher erfüllt. Das Gebäude, das mit Sozialwohnungen ausgestattet wurde, sollte in allen Bädern barrierefreie bzw. bodenebene Duschplätze aufweisen. Diese mussten über eine Fläche von 120 x 120 cm verfügen.

Da die Produkte der poresta systems GmbH bei zahlreichen bauakustischen Prüfungen einen sehr guten Schallschutz nachweisen konnten, entschied man sich bei der Bauwens Unternehmensgruppe wieder für die Poresta® bodenebenen Duschsysteme. Die Wahl fiel auf die Poresta® BF 95 und für das Schallschutzzubehör Poresta® Schallschutzset Grundset 2.

Labor- versus Baustellenmessung

Die erreichbaren Schallpegel der Poresta® bodenebenen Duschsysteme bei Verwendung von entsprechendem Zubehör wurden in mehreren Versuchsreihen am Fraunhofer Institut für Bauphysik gemessen. 
Ein verwertbarer, aussagekräftiger Praxisbezug der Schallmessungen steht bei der poresta systems GmbH klar im Vordergrund. Für die Poresta® BF 95 mit Poresta® Schallschutzset Grundset 2 wurden bei der Labormessung folgende Werte ermittelt:

UG hinten: 14 dB(A)
UG vorne: 18 dB(A)
EG hinten: 22 dB(A)

Diese Schallpegel sind so niedrig, dass sie kaum noch hörbar sind. Die praxisnahe Durchführung der Prüfung und die geringen Schallpegel bedeuten eine sehr hohe Planungs- und Ausführungssicherheit, da auf der Baustelle immer Abweichungen durch besondere bauliche Gegebenheiten auftreten können.
Zudem werden in vorliegenden Prüfberichten für das o.g. System auch die Werte in den Räumen angegeben, die eigentlich nicht unter die Anforderungen der DIN 4109 fallen. Da bauakustisch zu bevorzugende Regelgeschosse („Bäder liegen übereinander“, „schutzbedürftiger Raum“) jedoch nicht immer zur Ausführung kommen, wurden bei den Messungen grundsätzlich auch die Schallpegel neben und direkt unter dem fremden Badezimmer ermittelt. So kann eventuell erforderliche, zusätzliche planerische Freiheit gewährt werden, was auch für die Bauwens Unternehmensgruppe ein wichtiges Entscheidungskriterium war.

Die beschriebene Praxisnähe bei Aufbau und Messung im Labor wurde durch eine bauakustische Untersuchung von der TOHR Bauphysik GmbH & Co KG aus Bergisch Gladbach auf der Baustelle untersucht.  Der Systemaufbau des bodenebenen Duschsystems ist wie folgt (von oben nach unten):

  • 12 mm Fliese mit Fliesenkleber
  • 35 mm bodenebenes Duschsystem  Poresta® BF 95 1200 x 1200 m
  • 5 mm Fliesenkleber
  • 63 mm Estrichsockel
  • Poresta® Baufolie
  • 17 mm Poresta® Schallentkopplungsmatte
  • umlaufend Poresta® Randdämmstreifen
  • 200 mm Stahlbetondecke als Geschossdecke (460 kg/m²)

Die massiven, angrenzenden Bauteile weisen eine flächenbezogene Masse von mehr als 220 kg/m² auf. Die Wohnungstrennwand besteht aus einer 240 mm KS Wand mit Steinen der RDK 2,0 kg/m³ (456 kg/m²). Die angrenzenden Wände bestehen aus 175 mm KS Wand mit Steinen der RDK 

1,8 kg/m³ (301 kg/m²).

Zunächst erfolgte die Ermittlung des Grundgeräuschs im Empfangsraum ohne Installationsgeräuschanregung. Dieser Schallpegel ohne zusätzlich Anregung lag bei 26 dB(A). Dies entspricht in etwa dem Geräuschpegel in einem ruhigen Schlafzimmer bei Nacht. 

Danach wurde die Messung durchgeführt. Die Anregung erfolgte mit einer Dusch-brause - eingestellt auf das größte Anregungspotenzial - den Massagestrahl. Es wurde der Schallpegel im diagonal unter dem Bad liegenden Raum gemessen. 

Der durch den Handbrausenbetrieb entstehende Schallpegel war so gering, dass er unter dem oben beschriebenen Grundgeräusch lag, welches ja ebenfalls bereits sehr gering war.

Der Bauträger zeigte sich mit den Ergebnissen hochzufrieden. Das Thema Schallschutz hat heute eine enorm hohe Bedeutung und ermöglicht den späteren Nutzern, nicht nur den Komfort bodengleicher Duschplätze genießen zu können, sondern auch vor den unliebsamen Duschgeräuschen der Nachbarn geschützt zu werden.

Mehrfamilienhaus Köln

Objekt

Mehrfamilienhaus in Köln, Sieversstraße

Bauherr

Bauwens Unternehmensgruppe aus Köln

Ausführung

ME-LE Energietechnik GmbH

Schallmessungen auf der Baustelle

TOHR Bauphysik GmbH & Co. KG aus Bergisch Gladbach

Bodenebene Duschsysteme mit Schallschutzzubehör

poresta systems GmbH

Mehrfamilienhaus Köln

Schematische Schnittzeichnung